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SV Lurup von 1923 e.V.

Interkulturelle Öffnung des Vereins

Der Verein:

Der SV Lurup von 1923 e.V. umfasst 27 Abteilungen. Von den rund 2000 Mitgliedern haben ca. 50 % einen Migrationshintergrund. Der Verein möchte sich für die verschiedene Kulturen im Stadtteil mehr öffnen und das Thema „Integration“ als Querschnittsthema mit entsprechender Vereinsstruktur im Verein fest verankern.

Die Vereinsumgebung:

Der Stadtteil Lurup zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen bzw. Familien und Menschen mit Migrationshintergrund aus, auf deren spezifische Bedarfe der Verein eingehen möchte. In dem Stadtteil existieren keine migrationsspezifischen Angebote, was durch das Vereinsangebot geändert werden soll. Die Zahl der unter 18 –Jährigen mit Migrationshintergrund ist mit 58% sehr hoch, die Zahl der über 64-Jährigen hingegen mit 14,1% sehr gering ist. Die weitaus größte wahrgenommene Zahl von Menschen mit Migrationshintergrund stammt aus der ehemaligen Sowjetunion und der Türkei. Im Jahr 2014 beginnt der Bau der neuen Sportanlagen, auf der nicht nur Fußball gespielt werden kann, sondern im Sommer auch die Gorodki- und Bogensportsparte etabliert werden soll. Außerdem entstehen dort gute Trainingsmöglichkeiten für die Leichtathleten.

Das Angebot:

Der SV Lurup v. 1923 e.V. betreibt eine intensive Integrationsarbeit im Verein und ermöglicht es Menschen mit Migrationshintergrund, den Weg in den Verein zu finden, ob als Mitglied, Übungsleiter/in oder Ehrenamtlicher. Dazu wird in dem Projektzeitraum 2014-2016 die Stelle für einen Integrationsbeauftragten eingerichtet. Die Zielgruppe des Projekts sind Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 40 und 60 Jahren sowie Mädchen und Frauen. Zunächst wird diese Zielgruppe erfasst und analysiert, um auf die jeweiligen Wünsche und Bedürfnisse in den Angeboten einzugehen. Außerdem findet eine Förderung und Qualifizierung des Vereinspersonals statt. Personen mit Migrationshintergrund werden motiviert, als Übungsleiter/in oder freiwillig Engagierte/r aktiv zu werden. Des Weiteren zielt der Verein darauf ab, im Projektzeitraum die Vernetzung und Kommunikation mit Migrantenorganisationen, Schulen und sozialen Einrichtungen sowie Kirchen zu stärken. Die interkulturelle Öffnung soll durch Familienfeste und Infoveranstaltungen gefördert werden. Bereits bestehende Mädchenangebote, wie zum Beispiel im Basketball, Boxen und Fußball werden erweitert. Zudem werden die Sparten „Fit ab Fünfzig“ und „Gorodki“ weiter ausgebaut. Durch die bestehenden und neuen Angebote wird die Bewegung für Frauen mit Migrationshintergrund gefördert.

Mehr Informationen finden sie beim DOSB

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